Freiraumplanung über Gemarkungsgrenzen hinweg

Obstsortengarten, Freizeitwiese, Planetenweg, Pflanz- und Apfelsaftaktionen, Naturpädagogik, Gewässerrenaturierungen, Vorgartenwettbewerb, Firmengartenwettbewerb, Totholzinstallationen, Blumenzwiebelaktionen… das ist nur ein kleiner Einblick in über hundert Projekte, die die Mitgliedskommunen der Grünen Nachbarschaft seit 1995 gemeinsam realisiert haben.

Unser Projekt zum 25-jährigen Jubiläum der Grünen Nachbarschaft 2020:  Wildrosenpflanzungen auf öffentlichen Grünflächen.

Viele Jahre gemeinsame Projektarbeit sprechen für die gute Zusammenarbeit der Mitgliedskommunen der Grünen Nachbarschaft. Auch zukünftig wollen wir uns gemeinsam und über Gemarkungsgrenzen hinweg für mehr Natur und mehr Vielfalt in den Orten und im Außenbereich einsetzen. Zusammen können wir, auch mit Ihrer Unterstützung, unsere bestehenden Freiflächen schützen, aufwerten und wichtige Lebensräume für unterschiedlichste Tier und Pflanzenarten erhalten und neu schaffen.

Als gemeinsames Projekt zur Förderung der Artenvielfalt haben wir zu unserem 20-jährigen Jubiläum 2015 ein Projekt für unscheinbare aber wichtige Nützlinge realisiert: Totholzhaufen für die Totholz bewohnenden Lebewesen, die leider in unseren Gärten und Grünflächen viel zu selten einen geeigneten Lebensraum finden.

Da die lichtscheuen Totholzbewohner auch selten zu sehen sind, geraten sie leicht in Vergessenheit. Jetzt nicht mehr! Unsere markanten Kunstwerke zeigen eindrucksvoll, wie reich das Leben in morschem Holz ist und dass es für zahlreiche Nützlinge einen wichtigen Lebensraum darstellt.

In den, 2015 noch sechs, Mitgliedskommunen der Grünen Nachbarschaft wurden 2015 Holzhaufen mit besonders eindrucksvollen „Hauptdarstellern“, den überlebensgroßen Holzskulpturen, aufgestellt.

Diese, in der Natur sehr kleinen Totholzbewohner, können nun in Ingersheim am Wurmberg, in Bietigheim-Bissingen in der Enzaue, in Ludwigsburg an der Oscar-Walcker-Schule am Römerhügel, in Tamm auf dem Kreisverkehr beim Rathaus, in Freiberg am Rathaus und in Remseck bewundert werden. Die Ludwigsburger Totholzbewohner, die 2015 auf der Sternkreuzung zwei eindrucksvolle Holzhaufen bevölkerten, reisten 2016 in die Partnerstadt Montbéliard. Detaillierte Informationen über Totholz finden Sie hier.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und besonders auf Ihre Unterstützung, denn: Gemeinsam lässt sich mehr erreichen!


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